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Kryptowährung

Blockchain-Analysten: FTX-Hacker-Fonds sind in Bewegung, hier sind sie unterwegs

Blockchain-Analysten: FTX-Hacker-Fonds sind in Bewegung, hier sind sie unterwegs
Quelle: Pixabay

Gelder, die angeblich von der inzwischen bankrotten Krypto-Börse FTX gestohlen wurden, sind in Bewegung und werden wahrscheinlich zu Börsen gebracht, da Hacker versuchen, die Erlöse auszuzahlen.

Laut einem Update des Blockchain-Geheimdienstunternehmens Chainalysis wurden die Gelder bereits von Ethereum (ETH) in Bitcoin (BTC) über das RenBridge (REN) umgewandelt, ein Protokoll, das dezentrale Cross-Chain-Transfers zwischen einer Reihe verschiedener Blockchains ermöglicht .

Der nächste wahrscheinliche Schritt besteht laut Chainalysis darin, dass die Gelder an einen Münzmischdienst gesendet werden, um zu verschleiern, woher sie stammen, bevor die Hacker versuchen, sie auszuzahlen.

„Wir stehen in Kontakt mit unseren Partnern im gesamten Ökosystem, während wir daran arbeiten, so viele Vermögenswerte wie möglich zu sichern, um sie an die Einleger zurückzugeben“, schrieb Chainalysis.

Bemerkenswert ist jedoch, dass weitere Überweisungen zwischen ETH und BTC mit RenBridge voraussichtlich schwieriger werden, da RenBridge bereits ein Einfrieren neuer renBTC-Münzen ankündigt. Und obwohl dies aus Gründen angekündigt wurde, die nichts mit dem FTX-Hack zu tun haben, würde es dennoch bedeuten, dass alle verbleibenden ETH, die die Hacker möglicherweise besitzen, direkt an Fiat verkauft werden müssten.

Auf die Situation um RenBridge wurde auch von dem beliebten Twitter-Nutzer kamikaz_ETH hingewiesen, der sagte, die Hacker würden „ETH aktiv in die Kette werfen“.

„Er verkauft ETH über Aggregatoren wie 1inch an wBTC an renBTC“, fügte der Benutzer hinzu.

Kurz nach dem Tweet twitterte derselbe Benutzer erneut und sagte, das von RenBridge angekündigte Einfrieren habe die Hacker nun dazu veranlasst, „die ETH so schnell wie möglich zu löschen“.

Am Montagmorgen fand in Europa der Verkauf von ETH an BTC immer noch statt, wobei laut kamikaz_ETH nun 185.000 ETH in der Hauptgeldbörse des Hackers verblieben.

Unklare Umstände rund um den Hack

Es bleibt unklar, wer genau die FTX für die Gelder abgezogen hat, wobei einige behaupten, es müsse sich um einen Insider-Job gehandelt haben, und andere andeuten, dass die Regierung der Bahamas ebenfalls irgendwie beteiligt sein könnte.

Insbesondere hat FTX selbst auch eine Warnung vor den Geldern herausgegeben und die Börsen gebeten, alle Gelder aus dem Hack zurückzugeben. „Börsen sollten alle Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass diese Gelder in die Insolvenzmasse zurückgeführt werden“, heißt es in einem Tweet des offiziellen Twitter-Kontos von FTX.