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Kryptowährung

Kaspersky zählt Cryptojacker zu den Top-Malware-Bedrohungen in Afrika

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Das russische Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky hat allein im ersten Halbjahr 2021 mehr als 1.500 betrügerische Unternehmen entdeckt, die auf potenzielle Krypto-Investoren und Bergleute abzielen.

Kasperskys Forschung zeigt, dass 0,60% der Benutzer aus südafrikanischen Ländern bereits von böswilligen Krypto-Minern angegriffen wurden. Die Prüfbericht weist auch darauf hin, dass die gängigsten Methoden zur Täuschung unvorsichtiger Benutzer falsche Werbung beinhalteten, die behauptete, Mining-Ausrüstung zu verkaufen, und gefälschte Websites, die sich als Krypto-Börsen ausgeben.

Kasperskys Daten, die auf anonymisierten Statistiken basieren, zeigten, dass 0,85 % der Krypto-Investoren aus Kenia und 0,71 % der Nigerianer Ziele von Krypto-Miner-Malware waren, während Investoren aus Äthiopien (3,68%) und Ruanda (3,22 %) in dieser Hinsicht den meisten Bedrohungen ausgesetzt waren . Bethwel Opil, Afrikas Enterprise Sales Manager bei Kaspersky, warnte davor, dass die niedrigen Prozentsätze nicht bedeuten, dass die Bedrohung unbedeutend ist:

„Crypto-Miner-Malware wurde als eine der Top-3-Malware-Familien identifiziert, die derzeit in Südafrika, Kenia und Nigeria weit verbreitet sind.

Der Bericht legt auch nahe, dass die gängigsten Methoden zur Täuschung unvorsichtiger Krypto-Investoren falsche Werbung beinhalten, die behauptet, Mining-Ausrüstung zu verkaufen, und gefälschte Websites, die sich als Krypto-Börsen ausgeben.

Diese betrügerischen Plattformen verlangen von den Benutzern eine Vorauszahlung unter dem Vorwand der Vorauszahlung oder Überprüfung, woraufhin die Betrüger nicht mehr reagieren. Cyberkriminelle nutzen auch Phishing-Plattformen, um Zugang zu den privaten Schlüsseln der Benutzer ihrer Krypto-Wallets zu erhalten. Alexey Marchenko, Head of Content Filtering Methods Development bei Kaspersky, sagte:

„Sowohl diejenigen, die Kryptowährung investieren oder abbauen wollen, als auch einfach die Inhaber solcher Gelder können sich auf dem Radar der Betrüger wiederfinden.“

Verwandt: Südafrika wird die nationale politische Position zur Kryptowährung überarbeiten

Bereits im Juni 2021 erstellte die zwischenstaatliche Fintech-Arbeitsgruppe (IFWG) Südafrikas einen Fahrplan zur Definition des Regulierungsrahmens des Kontinents für den Umgang mit Krypto-Assets.

Die IFWG hob auch das inhärente Risiko und die Volatilität von Investitionen in Kryptowährungen hervor und teilte 25 regulatorische Empfehlungen gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Marktmanipulation.