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Kryptowährung

‚Nur 1% der superreichen Südkoreaner‘ bereit, in Krypto zu investieren – Umfrage

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Krypto-Investitionen haben in diesem Jahr in Südkorea ein himmelhohes Niveau erreicht, wobei das Handelsvolumen an den meisten Börsen alle möglichen Rekorde gebrochen hat und das Börsenvolumen im Staub hinter sich gelassen hat. Das Thema Krypto hat sogar die Mainstream-Politik infiltriert, wo es das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr bestimmen könnte.

Aber trotz der Tatsache, dass die Kandidaten auf möglichst ehrgeizige Manifest-Versprechen zurückgreifen, schrecken die Superreichen des Landes immer noch vor Münzen wie Bitcoin (BTC) zurück – zugunsten traditioneller Märkte wie der Börse.

Pro die Munhwa Ilbo und EDie Ergebnisse wurden heute in einem Bericht der KB Finanzgruppe (der Betreiber von Kookmin Bank), die 400 Südkoreaner mit Vermögenswerten im Wert von über 850.000 US-Dollar befragte – und die damit als „wohlhabend“ eingestuft werden.

Dem Bericht zufolge antworteten 70 % der Befragten auf die Frage, ob sie beabsichtigen, in Krypto-Assets zu investieren, „keine Absicht“. Weitere 26,8 % waren sich unsicher, lediglich 3,3 % gaben an, „investitionsbereit“ zu sein.

Und die Autoren des Berichts stellten fest, dass diejenigen, die auf die Frage, ob sie bereit sind zu investieren, mit „Nein“ antworteten, in den meisten Fällen sagten, dass sie Krypto-Investitionen für zu „risikoreich“ hielten.

Die sehr reichsten Befragten – diejenigen mit Vermögenswerten im Wert von rund 2,5 Mio. USD oder mehr – schienen die Krypto-Skeptiker von allen zu sein. Fast die Hälfte dieser Bevölkerungsgruppe gab an, dass sie Krypto-Börsen „nicht vertrauen“. Und etwa ein Drittel derselben Gruppe gab zu, dass ihr eigenes Unwissen über die Funktionsweise der Kryptomärkte sie zurückhielt.

In dieser Gruppe gaben nur 1 % an, Interesse an Krypto-Investitionen zu haben.

Für die Reichen war mit Abstand das beliebteste Anlageinstrument die Börse, über 60 % gaben an, Anteile an börsennotierten Unternehmen zu besitzen. Weitere 19 % gaben an, in Fonds investiert zu haben, weitere 15 % investierten in „Gold und Schmuck“.

Personen mit einem Vermögen von über USD 2,5 Mio. investieren ebenfalls eher in ausländische Unternehmen, wobei über ein Drittel eine Präferenz für Unternehmen mit Sitz außerhalb Südkoreas angibt. Fondsinvestoren haben sich überwiegend für chinesische Fonds entschieden – wahrscheinlich angezogen von den hohen Wachstumsraten der letzten Jahre.

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