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Kryptowährung

Schweizer Think Tank initiiert Abstimmung zur Aufnahme von Bitcoin in die Bundesverfassung

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2B4CH, ein Schweizer gemeinnütziger Think Tank, der den Staat bei der Erforschung von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und der Blockchain-Technologie unterstützt, startet eine Initiative, um Bitcoin möglicherweise zu einem der Währungsreserven des Landes zu machen.

Am 8. Oktober hat der Verein angekündigt plant eine eidgenössische Volksinitiative mit dem Ziel, 100.000 Unterschriften für die Einführung von Bitcoin in Artikel 99 Absatz 3 der Schweizerischen Bundesverfassung zu sammeln.

Konkret schlägt die Initiative vor, Bitcoin in die Liste der Vermögenswerte der Schweizer Zentralbank aufzunehmen, wodurch die Verfassungsklausel wie folgt lauten würde: „Die Schweizerische Nationalbank soll aus ihren Einnahmen ausreichende Währungsreserven schaffen; Ein Teil dieser Reserven soll in Gold und Bitcoin gehalten werden.“

Aber ob die Abstimmung erfolgreich ist oder nicht, ist nicht wirklich relevant, da sich die Initiative darauf konzentriert, Unterschriften zu sammeln, damit dieser Vorschlag den Schweizer Bürgern zur Abstimmung vorgelegt wird, sagte der Gründer und Vorsitzende von 2B4CH, Yves Bennaim, gegenüber Cointelegraph.

„Wenn die Unterschriften erfolgreich gesammelt werden, muss die Abstimmung legal stattfinden, ebenso wie die Gespräche und Debatten, um schließlich alle in der Schweiz und hoffentlich weltweit besser zu informieren und aufzuklären, wie wir mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Bennaim. „Wir hoffen, dass die Abstimmung erfolgreich sein wird, aber selbst wenn sie es nicht ist, wird sie bereits ein Erfolg, wenn das Thema in die öffentliche Debatte gebracht wird“, sagte er.

Wenn die Abstimmung erfolgreich ist, muss die Schweizerische Nationalbank (SNB) lernen, wie sie Bitcoin in ihre Reserven aufnehmen kann, um es als den „besten und sichersten Weg“ zu betrachten, was die Schweiz zu einer der weltweit führenden Nationen in der Branche machen würde und seiner Wirtschaft auf vielen Ebenen zugute kommen, sagte Bennaim und fügte hinzu:

„Eine solche Ergänzung der Verfassung würde die Menschen in der Schweiz in ähnlicher Weise betreffen, wie das Silicon Valley und die Londoner Börse den Menschen ihrer jeweiligen Länder zugute gekommen sind.“

Laut Bennaim befindet sich 2B4CH noch in der Vorphase des Projekts und testet nun das potenzielle Interesse an der Initiative. In den nächsten Schritten wird das Projekt dem Bund vorgestellt und offiziell Unterschriften gesammelt. „Wenn diese Phase erfolgreich abgeschlossen ist, wird es Monate oder sogar Jahre dauern, bis die Abstimmung tatsächlich stattfindet“, sagte Bennaim.

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2B4CH wurde 2017 in Genf gegründet und ist ein unabhängiger gemeinnütziger Verein, der sich mit den sozialen und finanziellen Transformationen von Bitcoin und der Blockchain-Technologie sowie den Auswirkungen dezentraler Kryptowährungen befasst. Der Think Tank zählt bisher weniger als 20 Mitglieder und nimmt keine Spenden an, um seine Unabhängigkeit und Privatsphäre der Mitglieder zu schützen.

Die Schweiz hat sich zu einem der kryptofreundlichsten Länder der Welt entwickelt. Der Kanton Zug hat bereits 2016 Bitcoin-Zahlungen für öffentliche Dienstleistungen pilotiert. Im vergangenen Monat genehmigte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht den ersten Kryptofonds des Landes nach der Zulassung der SIX Swiss Exchange lanciert einen Marktplatz für digitale Vermögenswerte.