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CD Projekt Red bestätigt, dass Daten von Ransomware-Angriffen online verbreitet werden

Seit der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten Titels Cyberpunk 2077 hatte CD Projekt Red eine Menge Probleme. Zunächst mussten die Entwickler die Fehlersituation von Cyberpunk 2077 beheben, die dazu führte, dass Sony den Titel von seinem digitalen Marktplatz entfernte. Dann erlitt CD Projekt Red Anfang des Jahres leider einen massiven Ransomware-Angriff. Jetzt haben die Spieleentwickler zugelassen dass die gestohlenen Daten derzeit im Internet kursieren.

Das Unternehmen verschickte einen Tweet von seinem offiziellen Handle auf Twitter, um alle über die aktuelle Situation zu informieren. Laut dem Schreiben fanden die Entwickler kürzlich Beweise dafür, dass ihre gestohlenen Daten im Internet verbreitet werden. Sie können den Tweet zusammen mit dem unten angehängten Brief lesen.

Nun, für die Unwissenden, CD Projekt Red, die Entwickler beliebter Titel wie der Witcher-Serie und Cyberpunk 2077, erlitt einen Ransomware-Angriff von einem unbekannten Bedrohungsakteur. Der Angreifer soll verschiedene interne Dokumente gestohlen haben, darunter Mitarbeiterinformationen, Details zu Auftragnehmern und andere geschäftskritische Informationen.

Derzeit kann das Unternehmen den genauen Inhalt der im Internet verbreiteten Daten nicht bestätigen. Die Daten können jedoch auch Angaben zu gegenwärtigen oder ehemaligen Mitarbeitern, Auftragnehmern und Spieldateien enthalten. Darüber hinaus wird auch nicht bestätigt, ob die Daten in irgendeiner Weise verändert oder modifiziert wurden oder nicht.

Dennoch bestätigt das Unternehmen, dass es derzeit mit verschiedenen Sicherheitsexperten und Strafverfolgungsbehörden wie der General Police Department of Poland zusammenarbeitet, um den/die Angreifer zu fassen. Die Entwickler haben auch Interpol und Europol informiert, und die Daten, die dem Präsidenten des Amtes für persönlichen Schutz (PUODO) mitgeteilt wurden, wurden ebenfalls an die aktuelle Situation angepasst.

In Zukunft behauptet CD Projekt Red, sich dem Schutz der Privatsphäre seiner Mitarbeiter sowie von mit dem Unternehmen verbundenen Dritten verpflichtet zu haben. Darüber hinaus haben die Entwickler nach der Datenpanne im Februar eine Reihe von Schritten implementiert, um solche Pannen in Zukunft zu verhindern.

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