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Qualcomm könnte seine eigenen ARM-Kerne entwickeln, anstatt nur fertige Designs für Apple zu lizenzieren

Derzeit verwendet Qualcomm die vorhandenen Kerndesigns von ARM und implementiert sie in Chips. Mit dem Snapdragon 888 haben sich die Dinge kaum geändert, aber es sieht so aus, als ob Apples 5-nm-M1-Silizium benötigt wurde, um Qualcomm den ultimativen Schub zu geben.

Die Übernahme von Nuvia durch Qualcomm könnte dazu beitragen, benutzerdefinierte Kerndesigns zu erstellen, anstatt vorhandene zu lizenzieren

Nach Meinung von Journalisten wie Stephen Ellis berichtet WinFuture, dass sich Qualcomm in Zukunft nicht mehr nur auf die Lizenzierung von von ARM entwickelten CPU-Designs für die Verwendung in eigenen Chips verlassen wird. Während Qualcomm dies derzeit tut, ist es Berichten zufolge geplant, Apple durch die Entwicklung benutzerdefinierter Kerne zu übernehmen. Mit der Übernahme von Nuvia hat der Chiphersteller in San Diego die Möglichkeit, genau das zu tun.

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Nuvia verfügt über eine Architekturlizenz wie Apple, mit der Qualcomm benutzerdefinierte Kerne entwickeln kann. Laut Anshel Sag wird es auch für den Chipsatzhersteller kostengünstig sein, anstatt vorhandene Designs zu lizenzieren. Die Frage ist nur, wann wir diese sehen wollen. Es stellt sich nicht lange heraus, ob Qualcomm dies wünscht. Zuvor lobte der Präsident des Unternehmens den M1-Chip von Apple und erklärte, dass dieses Silizium ein Schritt in die richtige Richtung sei.

Vielleicht hat er angedeutet, dass wir irgendwann auch einen benutzerdefinierten Qualcomm-Chip sehen werden. Wie sich herausstellt, testet das Unternehmen einen M1-Konkurrenten mit der internen Nummer Snapdragon SC8280. Anscheinend wurde es auf einem 14-Zoll-Notebook getestet, unterstützt bis zu 32 GB RAM und verfügt über ein integriertes 5G-Modem. Beim M1 fehlen beide Hardware-Ergänzungen.

Wir hoffen, dass dieses kommende Silizium besser abschneidet als das Snapdragon 8cx Gen 2, und wenn es erfolgreich sein sollte, werden möglicherweise kundenspezifische Designs für Smartphone-Partner eingehen. Was auch immer Qualcomm plant, es ist besser, es zu bewegen, als hätte es einen Zweck, weil Samsung hier keine Pause macht. Laut einem Tippgeber könnte der koreanische Riese bereits im zweiten Quartal 2021 neue Exynos-Chipsätze mit AMD-GPUs ankündigen, sodass es in Zukunft viel zu erwarten gibt.

Nachrichtenquelle: WinFuture

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