Spiele

Epic Games hat durch den Versuch, mit Steam zu konkurrieren, möglicherweise über 300 Millionen US-Dollar verloren

Der Epic Games Store gibt es zu diesem Zeitpunkt erst seit ein paar Jahren, aber Epic Games hat seit seinem Debüt Geld auf den Markt gebracht. Ein Großteil dieses Geldes wurde dafür verwendet, exklusive Titel auf die Plattform zu bringen, wöchentlich kostenlose Spiele anzubieten und einen größeren Teil des Verkaufsgeldes an die Entwickler und Herausgeber dieser Spiele zurückzugeben. Obwohl der Laden bei einigen PC-Fans sehr beliebt war, hat Epic nicht viel Geld verloren, um diese Praktiken fortzusetzen.

Epic Games soll im Jahr 2020 rund 444 Millionen US-Dollar für den Epic Games Store ausgegeben haben, und zwar nur für Exklusivitätsabkommen mit verschiedenen Verlagen. Im Vergleich dazu brachte der Epic Games Store insgesamt im Jahr 2020 nur 700 Millionen US-Dollar ein, von denen nur 265 Millionen US-Dollar für die fraglichen Exklusivprodukte ausgegeben wurden. Insgesamt bedeutet dies, dass das Unternehmen nicht einmal das Geld zurückgezahlt hat, das es ausgegeben hat, um die Titel überhaupt exklusiv zu machen. Unter Berücksichtigung der Exklusivität von 2019 soll Epic “mindestens 330 Millionen US-Dollar” verloren haben.

Dies scheint zwar hoch genug zu sein, um zu rechtfertigen, dass Epic in naher Zukunft einige große Änderungen vornimmt, aber das scheint weit davon entfernt zu sein. Tim Sweeney, CEO von Epic, ging kürzlich zu Twitter und sagte, dass der Epic Games Store insgesamt ein “fantastischer Erfolg” gewesen sei. Sweeney wies darauf hin, dass die Storefront bereits insgesamt über 160 Millionen Kunden angezogen hat. Seit der Gründung des Geschäfts in 103 verschiedenen Titeln wurden rund 2.400 US-Dollar an Freispielen vergeben.

Sweeney sagte weiter, dass er all dieses Geld als “Investition” betrachte, um den Epic Games Store auch in Zukunft zu einer Säule im PC-Bereich zu machen. Offensichtlich hat Epic genug Geld, um auf diese Weise herumzuwerfen (danke, Vierzehn Tage), dass es sicher nicht schaden wird, wenn man im Moment ein paar hundert Millionen Dollar verliert. Wenn sich dieses Muster jedoch auch in Zukunft fortsetzt, wird es interessant sein zu sehen, ob das Unternehmen Änderungen an der Vorgehensweise vornimmt.

[H/T GamesIndustry.biz]

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"