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Google Stadia schließt seine First-Party Studios Division

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Nicht einmal zwei volle Jahre nach dem Start gab Google heute bekannt, dass es damit beginnen wird, seine interne Erstanbieter-Studiogruppe namens Stadia Games & Entertainment „abzuwickeln“. Stattdessen wird sich Stadia selbst zu einer Plattform entwickeln, auf der andere Entwickler ihre Spiele veröffentlichen können.

Die Nachricht wurde in einem neuen Blog von Google angekündigt, in dem die Pläne des Unternehmens für die Zukunft von Stadia bekannt gegeben wurden. Google sagt, dass 2021 ein Jahr sein wird, in dem der Dienst „unsere Bemühungen, Spieleentwicklern und -verlegern zu helfen, unsere Plattformtechnologie zu nutzen und Spiele direkt an ihre Spieler zu liefern“, erweitern wird. Gleichzeitig wurde gesagt, dass Stadia Games & Entertainment keine Unterstützung mehr von Google erhalten wird, was das Ende von Erstanbieterprojekten zur Folge hat. Im Wesentlichen wird Stadia selbst keine exklusiven Spiele mehr haben, es sei denn, Teams von Drittanbietern entscheiden sich dafür, ihre Spiele exklusiv für die Streaming-Plattform zu machen.

Jade Raymond, der Leiter von SG & E, wurde auch im Blog erwähnt, dass er Google an diesem Punkt verlässt, um nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Die anderen Entwickler, die in den beiden internen Spielestudios von Google gearbeitet haben, haben angekündigt, dass sie in den kommenden Monaten „neue Rollen übernehmen“ werden. Aufgrund dieser Formulierung scheint es, als hätten einige Teammitglieder die Möglichkeit, bei Google zu bleiben, wenn sie dies wünschen.

Insgesamt ist dies keine wirklich schockierende Entwicklung. Stadia hat sich seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahr 2019 nicht wesentlich durchgesetzt. Ein Großteil davon war wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die Plattform keine exklusiven Titel aus dem Geschäftsbereich Stadia Games & Entertainment zur Verfügung hatte. Während Raymond versprach, dass diese Titel in Zukunft kommen würden, macht die Verschalung dieser Gruppe diese Pläne im Wesentlichen zunichte.

An dieser Stelle bleibt abzuwarten, wohin Stadia von hier aus geht. Während Google wiederholt hat, dass es die Plattform selbst auch in Zukunft unterstützen wird, war das Unternehmen auch eines, das schnell den Stecker zieht, wenn Projekte nicht funktionieren. Zu sehen, wie SG & E in weniger als zwei Jahren so sinkt, bedeutet wahrscheinlich keine positiven Auswirkungen auf die Zukunft von Stadia insgesamt.

Was denkst du über diese Neuigkeiten bei Stadia? Hast du das aus der Ferne gesehen? Teilen Sie mir Ihre Gedanken entweder unten in den Kommentaren oder auf Twitter unter mit @ MooreMan12.

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